
Mit Sisu ins neue Jahr: Wie ein finnisches Prinzip dir hilft, 2026 stark zu starten.
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Gelesen von Lisa Westrich, Autorin des Beitrags.
Kurz vor Weihnachten war ich in Finnland unterwegs und zwischen verschneiten Wäldern, warmem Kerzenlicht und der wohltuenden Langsamkeit des Nordens hörte ich zum ersten Mal von einem Wort, das mich seitdem nicht mehr loslässt: Sisu. Ein Begriff, der in der finnischen Kultur tief verwurzelt ist und genau das verkörpert, was viele von uns für das neue Jahr suchen: innere Stärke, Beharrlichkeit und die Fähigkeit, selbst in schwierigen Zeiten weiterzugehen. Wir schreiben das neue Jahr 2026 und viele von uns spüren dieses Kribbeln, wenn man neue Ziele setzt, große Pläne schmiedet oder einfach das Gefühl hat, „dieses Jahr mache ich es anders“. Genau hier kann Sisu zu einem kraftvollen Begleiter werden.
Was bedeutet Sisu?
Sisu ist mehr als bloße Willenskraft. Es ist die Fähigkeit, trotz Hindernissen dranzubleiben, selbst wenn der innere Schweinehund laut wird oder der Weg steinig scheint. Es beschreibt die Mischung aus Mut, Ausdauer, Entschlossenheit und dieser leisen, aber unerschütterlichen inneren Stimme, die sagt: „Ich schaffe das auch wenn es schwer wird.“
Sisu beginnt dort, wo Motivation oft endet.
Warum gerade jetzt?
Der Jahreswechsel ist ein Neustart, aber viele Vorsätze verpuffen, weil sie nur aus Euphorie entstehen. Sisu geht tiefer: Es hilft dir, durchzuhalten, wenn die Anfangseuphorie verblasst. Es unterstützt dich dabei, echte Veränderung zu leben, statt nur davon zu träumen.
Und seien wir ehrlich: 2026 wird, wie jedes Jahr, Momente haben, die uns herausfordern. Mit Sisu kannst du diesen Herausforderungen nicht nur begegnen, sondern an ihnen zu wachsen.
Wie du Sisu in deinen Start ins Jahr 2026 integrieren kannst
1. Setze Ziele, die Bedeutung haben und nicht nur schön klingen
Sisu funktioniert am besten, wenn du weißt, warum du etwas willst. Frage dich:
Welche Ziele geben mir tieferen Sinn?
Was bringt mich näher zu mir selbst, meinem Wohlbefinden, meinen Werten?
2. Erlaube dir kleine Schritte
Sisu bedeutet nicht, alles sofort perfekt zu machen. Es bedeutet, weiterzugehen, Schritt für Schritt. Kleine, nachhaltige Veränderungen schlagen große, kurzlebige Vorhaben.
3. Umgehe nicht die Hürden sondern nutze sie
In Finnland sagt man, Sisu zeigt sich besonders dann, wenn es schwierig wird. Wenn du also auf Hindernisse triffst, frage dich: Wie kann ich genau diese Situation nutzen, um stärker zu werden?
4. Stärke deine mentale Ausdauer
Meditation, Journaling, Atemübungen oder regelmäßige Reflexion können helfen, innere Stärke aufzubauen.
Sisu ist ein Muskel, je öfter du ihn benutzt, desto stärker wird er.
5. Sei freundlich zu dir, auch wenn du kämpfst
Sisu ist nicht verbissen. Es beinhaltet auch Selbstmitgefühl, die Fähigkeit, sich selbst zu halten, wenn es schwer wird.
Stärke entsteht nicht aus Härte sondern aus innerer Klarheit.
Mein persönliches Fazit nach Finnland
Als ich in Lappland das erste Mal von diesem Konzept hörte, war da sofort dieses Gefühl: Das brauche ich in meinem Leben. Vielleicht, weil wir in unserer hektischen Welt oft vergessen, dass wahre Stärke leise beginnt tief in uns.
Sisu hat mich inspiriert, 2026 bewusster, mutiger und gelassener anzugehen. Und vielleicht inspiriert es dich genauso.
Unsere Empfehlung
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